Rückblick 2013

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21. Januar

 

Tausend Kilometer für einen Besuch

 

Bei uns hatte sich Besuch angemeldet, Besuch, über den wir uns sehr gefreut haben.

Wir, das sind die Mitglieder des Fördervereins Dorfkirche Wegendorf e.V.

Als der blaue Reisebus vor unserer Kirche hielt, stiegen 20 Frauen und Männer einer LAG aus Litauen aus, die im Rahmen ihres Deutschlandbesuchs auch in Wegendorf Station machten. Sie wurden von Frau Körmer von der LAG Märkische Seen sowie drei Mitgliedern unseres Vereins herzlich willkommen geheißen. Auf unsere Bedenken, dass sie wegen des kalten Winterwetters nicht kommen würden, haben sie nur gelacht und gemeint, dass es in ihrer Heimat kalt sei, aber doch nicht hier.

Die weit gereisten Gäste wollten sich über die Arbeit und das Miteinander des Fördervereins informieren. Michael Töpfer führte die Gruppe in die Kirche und berichtete von den Aktivitäten des Vereins, der seit Juni 2009 besteht. Er erzählte von den Erfolgen, aber auch von den Schwierigkeiten, die Menschen für unsere Arbeit und das „Projekt Kirche“ zu begeistern. Er konnte aber auch berichten, dass in absehbarer Zeit mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden kann. Die Besucher interessierten sich sehr für die Ausführungen und stellten auch eifrig Fragen. Es folgte noch die Besichtigung des Küsterhauses „Mittendrin“, wo noch einmal in sehr angenehmer Atmosphäre Gedanken ausgetauscht wurden, bevor die Gäste aus Litauen ihre Reise in Richtung Berlin fortsetzten.

Auch dieser Besuch und das Interesse an der Arbeit unseres Vereins zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

 

Torsten Peper

 

29. März

 

Auf dem Jakobsweg im Schneegestöber … Liveticker

 

+ + + WEGENDORF/BERNAU, 29. MÄRZ 2013 + + + UNABLÄSSIGER SCHNEEFALL BRINGT ÖRTLICH BIS ZU 15 CM NEUSCHNEE ZU OSTERN + + + ACHTKÖPFIGE PILGERGRUPPE WAGT DENNOCH DEN 20 KM LANGEN JAKOBSWEG VON DER DORFKICHE WEGENDORF ZUR ST. MARIENKIRCHE IN BERNAU + + + ERFOLGREICHE UND VERLUSTFREIE, WENN AUCH RISKANTE ÜBERQUERUNG DER B 158 BEI WERNEUCHEN + + + EINIGE WENIGE GRASHALME RAGEN AUS EINER ENDLOS WEIßEN SCHNEEFLÄCHE UND WEISEN DEN WEG NACH LÖHME + + + ERSTE ORIENTIERUNG MIT GRUPPENBILD AN EINER JAKOBSWEGSTELE IN LÖHME + + + NÄCHSTES ETAPPENZIEL BÖRNICKE VORBEI AN FRISCH GESCHLAGENEM, SAFTIG NACH HARZ RIECHENDEM HOLZ UND DAMPFENDEN MISTHAUFEN + + + RAST IM WALDSTÜCK VOR HELENENAU INCL. STÄRKUNG MIT KLAPPSTULLEN, KRÄUTERGEIST UND GUMMIBÄRCHEN + + + PFAD UNTER VOR HOCHSPANNUNG KNISTERNDEN STROMLEITUNGEN + + + VORBEI AN REITERHÖFEN, VERSUNKEN WIE IM „WINTERSCHLAF“ + + + BÖRNICKE IN SICHT + + + PILGERGRUPPE TRIFFT MIT HALBSTÜNDIGER VERSPÄTUNG IN BÖRNICKE EIN + + + OFFENER UND WARMHERZIGER EMPFANG DURCH HERRN EWERT, EINEM ALLWISSENDEN UND AUSKUNFTSFREUDIGEN EINWOHNER SEINES HEIMATORTES BÖRNICKE + + + BESICHTIGUNG UND FÜHRUNG DURCH DIE BÖRNICKER DORFKIRCHE MIT IHREM MASSIVEN TURM, ALTEN GLOCKEN, KUNSTVOLLEM PATRONATSGESTÜHL UND EINEM WUNDERSCHÖNEN KREUZGEWÖLBE + + + DER WEG FÜHRT DIE GRUPPE WEITER VORBEI AM SCHLOSS BÖRNICKE, AN EINEM KLEINEN ZOO MIT ZIEGEN, EINEM SCHOTTISCHEN HOCHLANDRIND, PFAUEN, HÜHNERN … + + + FREIE SENKE LÄSST DURCH DAS SCHNEEGESTÖBER DIE MITTELALTERLICHE STADTSILHOUETTE VON BERNAU ERAHNEN + + + 20 CM TIEFER SCHNEE ZWINGT DIE GRUPPE IN DEN GÄNSEMARSCH + + + PILGERGRUPPE ERREICHT MIT DEM DURCHSCHREITEN DES MITTELALTERLICHEN STEINTORES DIE ALTSTADT BERNAUS UND HAT WIEDER FESTEN BODEN UNTER DEN FÜßEN + + + VORBEI AN KATHOLISCHER HERZ-JESU-KIRCHE IST MIT DER ST. MARIENKIRCHE DAS ZIEL DER PILGERGRUPPE ERREICHT + + + BEGRÜßUNG DER GRUPPE DURCH FRAU HASSE UND FRAU PFARRERIN WERSTAT + + + BESICHTIGUNG DER KUNSTVOLLEN KIRCHE MIT HOCHALTAR + + + JAKOBSFIGUR MIT MUSCHEL IN LINKER HAND AUF DEM TRIUMPHBOGEN SCHLIEßT DEN KREIS DER PILGERWANDERUNG AUF DEM LETZTEN NÖRDLICHEN TEILABSCHNITT DES OSTBRANDENBURGISCHEN JAKOBSWEG + + + STÄRKUNG VON GEIST UND KÖRPER FINDET ABSCHLUSS BEIM „ZICKENSCHULZENWIRT“ + + + PILGERGRUPPE KEHRT VERLUSTFREI UND WOHLBEHALTEN, AN ERFAHRUNGEN UND ERLEBNISSEN REICH AUSGESTATTET NACH WEGENDORF ZURÜCK + + + FORTSETZUNG FOLGT …

 

(eko)

 

28. April

 

Sattelfest

 

Fast schon zum festen Bestandteil im Jahreskreis des Fördervereins ist die Unterstützung und Teilnahme am Altlandsberger Sattelfest geworden. So fanden auch an diesem frühlingshaften Sonntag wieder viele Radler den Weg durch Wegendorf und machten an Kirche und Küsterhaus Rast auf der letzten Etappe zum Markt in Altlandsberg. Kaffee, Kuchen und belegte Brote fanden ihre dankbaren Abnehmer, viele Informationen zur bevorstehenden Sanierung der Dorfkirche rundeten den Zwischenhalt für die zahlreichen Besucher ab. Also, bis nächstes Jahr …

 

(eko)

 

20. Juni

 

Feierlicher Auftakt zum Sanierungsbeginn der Dorfkirche Wegendorf

 

Es ist soweit! Nach nur vierjährigem Engagement ist es dem Förderverein in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde Altlandsberg/Wegendorf, dem Kirchenkreis Fürstenwalde-Strausberg, der evangelischen Landeskirche EKBO, dem Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V., den Vertretern der LEADER-Region LAG Märkische Seen e.V. sowie der Stadt Altlandsberg gelungen, dem drohenden Verfall unseres regionalen Kleinodes entgegenzutreten und der dörflichen Struktur mit dem Küsterhaus „Mittendrin“ ihre Mitte wiederzugeben und zu beleben. Die Finanzierung der denkmalgerechten Sanierung des Daches von Kirchenschiff, Chor und Apsis in Höhe von 320000 € steht. Der Innenraum des Kirchenschiffes erhält zudem eine neue Decke sowie einen neuen Farbanstrich. Um das bürgerschaftliche Engagement in der neu erwachten Dorfmitte zu stärken, fließt ein Teil der Kosten in die Sanierung des Gemeinschaftsraumes und der Küche des „Mittendrin“. Kirchengemeinde, Förderverein, Senioren und Jugendtreff haben hier eine Heimstatt gefunden und nutzen die Räume für ihr umfassendes Engagement.

Gemeinsam mit Vertretern der Handwerksfirmen und den Gewerken, Bürgermeister Herrn Arno Jaeschke, Herrn Frank Fischer und Frau Jana Prüfer vom betreuenden Ingenieurbüro ibs, Herrn Uwe Donath vom Förderkreis Alte Kirchen Berlin - Brandenburg e.V., Vertretern der regionalen Presse sowie zahlreichen Gästen aus Wegendorf und Umgebung konnte am 20. Juni 2013 der feierliche Start der Sanierung unserer Dorfkirche gefeiert werden. Pfarrer Herr Johannes Menard sprach für diesen Anlass begleitende Segensworte für das Gelingen des Bauvorhabens und warf zugleich mit Enrico Konkel vom Förderverein der Dorfkirche in einem kleinen Résumé den Blick auf das bisher gemeinsam Erreichte, dem sich Bürgermeister Herr Arno Jaeschke mit seinem Grußwort anschloss. Hintergrundinformationen zum Ablauf und Inhalt der Sanierung wurden in anschaulicher Weise durch das Ingenieurbüro ibs den Besuchern und Gästen vermittelt.

Ein herzlicher Dank insbesondere den Mitgliedern des Fördervereins und des Seniorenbeirates Wegendorf für die Ausgestaltung dieses besonderen Tages!

 

(eko)

 

24. August

 

5. Sommerfest des Fördervereins

 

Sein mittlerweile fünftes Sommerfest konnte der Förderverein an einem sonnenreichen Tag feiern und lud dazu seine Gäste und Besucher rund um die in der Sanierung befindlichen Dorfkirche ein. Die Bauarbeiten erforderten diesmal ein neues Konzept für die Durchführung der angekündigten Konzerte und der kulinarischen Versorgung der Besucher. So entsprang aus einer Idee die Installation einer „Naturbühne“ im ehemaligen Pfarrgarten für das zauberhafte Kindertheater „Bli Bla Blütentanz“ und des abendlichen Flötenkonzerts von Armin Bassarak und Christine Rehle. Die kleinen und großen Zuhörer genossen sichtlich die besondere Atmosphäre des Ortes. Räumlich getrennt davon bestand auf dem Areal vor dem Küsterhaus und der Kirchhofmauer die Möglichkeit, Kaffee, Kuchen, Bratwurst und das geschätzte Altlandsberger Bier zu sich zu nehmen und um miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Garten vor dem Küsterhaus fanden sich die Kinder zum Basteln und Malen. So wurde aus der Not nicht nur eine Tugend, sondern die gelungenste Konzeption der bisherigen Feste gemacht. Fortsetzung folgt …

Während im Küsterhaus eine Bilderserie über die bisherigen Vereinstätigkeiten und Baumaßnahmen lief, diskutierten die Bürger Wegendorfs auf Initiative von Mitgliedern des Fördervereins die prekäre Situation Wegendorfs in Sachen Breitbandversorgung und sammelten Meinungen und Unterschriften für eine Bedarfsanalyse, um den zukünftigen Ausbau in unserem Ort mit Sachverstand und Zukunftsfähigkeit zu begleiten. Ein erfolgreicher Start …

Mit Einsetzen der Dämmerung wurden auch die Töne leiser und entführten uns im Konzert des Duos „CoraSon“ im Küsterhaus mit Liebesliedern in die mediterranen Landschaften Spaniens und Portugals bis hin nach Osteuropa mit jiddischen Weisen. Eine unendliche Reise für den, der die Augen dabei schloss …

Eines der schönsten Feste in der noch jungen und ebenso erfolgreichen Geschichte des Fördervereins fand an diesem Tage statt und so gilt mein herzlicher Dank allen an der Vorbereitung, Durchführung und den Aufräumarbeiten Beteiligten aus dem Förderverein, dem Seniorenverein und der evangelischen Kirchengemeinde. Viele Hände machten der Arbeit schnell ein Ende (und das war nicht nur ein Sprichwort).

 

(eko)

 

07./08. September

 

Ein literarischer Rückblick auf unsere Pilgerwanderung auf dem Luther-Tetzel-Weg von Jüterbog nach Wittenberg

 

von Torsten Peper

 

 

Luther-Tetzel-Weg

 

Wir haben schon viele Wanderkilometer zurückgelegt,

haben uns zu Fuß durch unser schönes Land bewegt!

Primär waren Jakobswege unser Ziel gewesen,

doch dann  hatten wir vom „Luther-Tetzel-Weg“ gelesen.

 

Was wir da lasen, klang sehr interessant,

so haben wir also unsere nächste Wanderung geplant.

Wir dachten uns, es wäre sicher schön,

auch mal zwei Tage wandern zu gehen!

 

Gesagt, getan, geplant, gemacht,

fanden wir eine schöne Unterkunft für eine Nacht.

Bis Jüterbog fuhren wir mit Skoda und Mercedes,

von dort ging es weiter dann „per pedes“.

 

Von Jüterbog bis Wittenberg wollten wir gehen,

uns dort die schöne „Lutherstadt“ ansehen.

Durch den Fläming, durch Flur und Wald,

führte uns der Weg bis Sachsen-Anhalt.

 

Von der Sonne begleitet, bei blauem Himmel,

entgingen wir bei Dennewitz nur knapp dem Schlachtengetümmel!

Dort gerade noch mit einem Schreck davon gekommen,

hätte man uns in Zahna fast festgenommen!

 

Um diese „fremdenfreundliche Stadt“ zu durchqueren,

wollte man uns zwecks Wegezoll unsere Taschen entleeren.

Todesmutig entzogen wir uns dieser „Wegelagerei“

und zogen schnellen Schrittes daran vorbei.

 

Dann haben wir unseren Augen nicht getraut,

eine Rasthütte, wie für uns Wanderer gebaut.

Diese Gelegenheit haben wir dankend angenommen,

denn wir waren schon gut vorangekommen.

 

Mit Kümmerlingen und Jakobsmuschelbrötchen im Magen,

für die wir Torsten Ruske danke sagen,

ging es weiter an reich bestückten Obstbäumen vorbei,

dort pflückten wir so allerlei.

 

Dann kam ein Rastplatz, dort lud uns ein Gästebuch ein,

also schrieben wir einen Text und unsere Namen hinein.

So kam es, dass sich unweit der Lutherstadt

eine Wegendorfer Wandergruppe verewigt hat!

 

 

Gut gelaunt näherten wir uns nun unserem Zwischenziel,

wobei hier die Wahl auf das Jagdhaus Bülzig fiel.

Vom Gastgeber und drei Jagdhunden freundlich empfangen,

hat ein sehr schöner Abend unter Freunden angefangen!

 

Mit Klößen, Fleisch und Gulasch vom Wild,

haben wir unseren Wanderhunger gestillt.

Am Pool konnten wir unsere müden Füße kühlen

und später am Lagerfeuer wie Hause fühlen.

 

Es war ein Abend wie für uns gemacht,

nach einem schönen Tag, eine milde Nacht.

Wir saßen noch lange zusammen bei Bier und Wein,

ein Abend unter Freunden, so sollte es sein.

 

Unsere Blessuren wurden fachmännisch verbunden,

dann haben wir alle festen Schlaf gefunden.

Manch ein Traum war auch dabei,

von dies und das und Breitbandtelefoniererei!

 

Am nächsten Morgen, wieder war der Tisch reich gedeckt,

hat uns allen das Frühstück sehr gut geschmeckt.

Wieder schnürten wir unsere Wanderschuhe,

und ließen Wirtsleute und Jagdhunden ihre Sonntagsruhe.

 

Wir machten uns nun auf nach Wittenberg, unserem Ziel,

eine schöne Stadt, die uns sehr gut gefiel.

Wittenberg ist eine geschichtsträchtige Stadt,

die ihren Gästen sehr viel zu bieten hat.

 

Bei einer Stadtführung, die sich wirklich lohnte,

erfuhren wir wo Luther wirkte und wohnte.

Wir lernten auch etwas über Melanchthon und Cranach,

über die Preußen und die “Pickelhaube“ auf dem Kirchendach.

 

Dann wurden wir noch einmal in die jüngere Vergangenheit

zurück versetzt, in die so genannte „Vorwendezeit“.

Im „ Haus des Handwerks“, auch Gaststätte genannt,

fühlten wir uns in die DDR zurück verbannt.

 

Doch Kaffee und Eis haben geschmeckt und wir stellten fest,

das es sich an so einem Ort gut in Erinnerungen schwelgen lässt.

Doch wir wussten auch, hätte es die Wende damals nicht gegeben,

könnten wir so ein schönes gemeinsames Wochenende nie erleben!

 

Das es ein schönes Wochenende war, waren sich alle einig dann,

und traten müde, erschöpft aber mit tollen Eindrücken den Heimweg an.

Nun weiß ich nicht mehr, was ich noch schreiben soll,

nur eins noch, es war WANDERVOLL!

 


 

21. Dezember

 

Fünfter Wegendorfer Weihnachtsmarkt

 

Ein kleines Jubiläum stand dem diesjährigen Wegendorfer Weihnachtsmarkt bevor. Bereits zum fünften Mal kehrte die besondere weihnachtliche Atmosphäre in Wegendorfs Mitte ein und man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass alle, von den Organisatoren (Förderverein der Kirche, Senioren, Feuerwehr, Kita), den auftretenden Künstlern bis hin zu den Besuchern, ihr Bestes gaben, um in diesem Jahr noch eins drauf zu setzen. Ein nicht endender Zulauf und Strom von Besuchern ergoss sich in den kleinen Markt mit seiner festlich geschmückten Tanne, der in diesem Jahr ein kleiner Nachwuchs zur Seite gepflanzt wurde, um in den kommenden Jahren mit dem wachsenden Erfolg des Weihnachtsmarktes gleichzuziehen.

Wieder konnten die Besucher sich an Naschereien oder Deftigerem laben, mit Glühwein der diesmal nicht so knackigen Kälte trotzen, letzte Geschenke bei den Kunstgewerbetreibenden finden und an den verschiedenen kulturellen Angeboten des Fördervereins teilnehmen. Als besonders schmückend stellten sich ein kleines nostalgisches Kinderkarussell und eine Miniatureisenbahn heraus, an denen nicht nur die Kleinen ihre Freude fanden. Kinder der Kita „Wilde Wiese“ führten stolz vor, was sie extra für den Weihnachtsmarkt eingeübt hatten und wurden anschließend vom Weihnachtsmann beschenkt, der in diesem Jahr wieder in Wegendorf Halt machte. Ein rappender Eisbär verzauberte anschließend in der Kirche neben seiner Eisprinzessin auch die vielen Kinder, die im Beat der Musik begeistert mitmachten. Als „Hort“ der Wärme erwies sich wieder das Küsterhaus, um zu Basteln, Kaffee und Kuchen zu genießen oder um einfach mal ein Gespräch zu suchen.

Musikalische Premiere feiernd, präsentierte sich der vor einigen Monaten aus der Taufe gehobene Wegendorfer Chor mit klassischen und modernen Weihnachtliedern auf dem Markt und warb mit seiner guten Laune versprühenden Musik um neue Sangesfreunde.

Neben dem Jubiläum des Marktes stellte die in der Sanierung befindliche Kirche in diesem Jahr eine zusätzliche Besonderheit dar. War das Dach schon fast vollständig gedeckt, kündeten im Kirchenschiff die Einrüstungen der Wände und der Decke von den bevorstehenden Malerarbeiten.

Den Erfolg des Weihnachtskonzertes des Chores „Quergesang“ konnte das nicht schmälern, im Gegenteil, Künstler und Publikum waren sich so nahe wie schon lange nicht mehr. Eine ganz besondere Atmosphäre für den Förderverein, der es nach nur 4 ½ Jahren geschafft hat, mit dem Sanierungsstart seinem primären Ziel näherzukommen.

Die neu gepflanzte kleine Tanne auf dem Festplatz in der Mitte unseres Dorfes wird uns an diesen Tag in besonderem Maße und mit jedem weiteren neuen Zentimeter an das erinnern, was durch das Engagement vieler Bürger aus Wegendorf erreicht worden ist und vor allem noch weiter wachsen wird.

 

(eko)