Herzlich willkommen!

 

Seien Sie eingeladen, die Dorfkirche und ihren Förderverein näher kennen zu lernen. Folgen Sie den Spuren, die ihre Erbauer, Künstler und Förderer seit nunmehr fast 800 Jahren an und in ihr hinterlassen haben.

Lassen Sie sich berühren vom Charme dieser brandenburgischen Feldsteinkirche, der sich Ihnen als Stillesuchender, als Besucher oder als Förderer erschließt.



Aktuelles und Beachtenswertes

Am Pfingstsonntag (27.05.) lädt der Förderverein der Wegendorfer Dorfkirche wieder zur bundesweiten „Nacht der Offenen Kirchen“ ein. Zum Verweilen und Besichtigen, aber auch zu Kaffee und Kuchen begrüßen wir ab 16.00 Uhr alle Interessierten. Als Höhepunkt des Tages wird es um 19.00 Uhr erstmals eine Theatervorführung, genauer gesagt, ein Kabarett geben. Nähere Informationen dazu finden Sie im nachfolgenden Artikel.

PS: Auf Grillwürste und frisch gezapftes Altlandsberger Bier muss auch diesmal nicht verzichtet werden!

So ein Theater um die Liebe - Kabarett mit Johannes Sterkel

 

Zum Kultursommer des Fördervereins Kirche Wegendorf „Nacht der offenen Kirchen 2012“ gastiert am Sonntag den 27.Mai um 19:00 Uhr der österr. Kabarettist Johannes Sterkel in der Dorfkirche Wegendorf (Altlandsberg)

Als genial-konfuser Österreicher, dem überhaupt gar nichts Menschliches fremd ist, weiß er auf die einfachsten Fragen des Lebens stets die kompliziertesten Antworten. Lobenswerte Kritiker sagen er strotzt in seiner Bühnenfigur als „Karl Powondra“ von jenem besonderen Charme, den man geneigt ist, zwischen „Schäferhund und Hausmeister“ anzusiedeln. Johannes Sterkel (eigentlich Opernsänger und Intendant) ist ein begnadeter Kabarettist. In seinen Programmen wird keiner verschont, alle kommen dran! Auf dem Programm stehen literarische Ergüsse, Lieder und Couplets aus Wien und Berlin, Geschichten, Anekdoten, Wahrheiten und viel Satire.

Es ist Amoklauf zwischen Männer und Frauen, zwischen Vollrausch und Liebe, Sex and Crime. Johannes Sterkel ist ein Meister des kabarettistischen Wortwitzes und des gesungenen Couplets. Er versteht es die Komik in alltäglichen Situationen aufzuspüren und sie so hinreißend witzig zu schildern, dass man Tränen lacht. Er verwendet die schrägen Parallelen zwischen Mann und Frau und ob er sich selbst auf die Schaufel nimmt oder nur erzählt ist egal, es ist immer hoch amüsant. Er gibt den Charakteren die er spielt und den Liedern die er singt, eigenständiges Leben. Das Zuhören und das Zusehen wird zum Abenteuer im Kopf. Begleitet wird er dabei am Klavier von seinem langjährigen Pianisten Klaus Schäfer. (Pressetext)

 

Eintritt frei - Spenden sind möglich (bzw. herzlich erbeten)

Ab Mai 2012 öffnet der Förderverein im Rahmen der Offenen Kirche jeden dritten Sonntag im Monat das Küsterhaus für die neu eingerichtete „Bücherkiste“ (Büchertauschbörse) sowie für das „Kirchencafé“. In einer gemütlich hergerichteten Bücherecke kann der Leser sich in die Lektüre vertiefen oder ein Buch seiner Wahl gegen ein mitgebrachtes Buch tauschen und mitnehmen.

Dadurch wird die „Bücherkiste“ für kleine und große Leseratten immer wieder mit wechselnden Titeln Interessantes bieten und bei Kaffee und Kuchen zum Verweilen einladen.

 

Viel Spaß beim Lesen!

Gedanken einer 800-Jährigen.

 

Liebe Wegendorfer,

 

sind wir uns nicht schon mal begegnet? Auch Sie fahren doch täglich an mir vorbei, oder?

Verzeihen Sie einer 800 Jahre alten Dame diese Frage, denn ganz so jung und unbedarft wie damals bin ich nun wirklich nicht mehr. Dabei bin ich auf meinem Weg durch die Jahrhunderte unzähligen Menschen begegnet, ständig hat man an mir herumgewerkelt, hat mich kunstvoll ausgemalt und liebevoll eingerichtet, mir manchmal jedoch auch weh getan. Ein klein wenig größer als vor 800 Jahren bin ich auch geworden.

Ich darf mich kurz vorstellen - Ihre Dorfkirche.

Nichts ist beständiger als der Wandel. Ich kann ein Lied davon singen, wenn auch leider nicht mehr mit Begleitung durch die Orgel. Man kann diesen Wandel sogar ganz gut an mir erkennen. Wenn Sie einmal um mich herum gehen, machen Sie mit aufmerksamen Augen einen Spaziergang durch die Jahrhunderte mit all ihren Höhen und Tiefen. Steinmetze, Meister ihres Handwerkes, haben meine ersten Feldsteinmauern so liebevoll bearbeitet, dass ich noch heute von ihnen schwärme. Spätere Generationen konnten es da nicht mehr so genau nehmen. Sie hatten selbst keine einfachen Zeiten durchzustehen. Dafür konnte ich für sie da sein, denn meine dicken Mauern boten Schutz und Zuflucht und, genau wie noch heute, einen Ort der Besinnung und des Innehaltens.

Auch wenn, oder vielleicht gerade deshalb, es mir zur Zeit mal wieder selbst nicht so gut geht, mein Dach dem Regen nicht mehr trotzt, nicht nur bei Sturm mein Gebälk wie Espenlaub zittert und der Wind durch meine offenen Ritzen und Fugen saust - trotz alledem wuselt seit fast drei Jahren ein kleiner Mäuserich durch meine Sitzbänke und behauptet von sich, er heiße Herr von Wegen und sei die hiesige Dorfkirchenmaus. So hat er nach und nach viele Menschen zu mir eingeladen. Erst nur mal so zum Reinschauen, dann immer öfter auch um sich bei mir zu treffen, beisammen zu sein, Musik zu hören und sogenannte laufende Bilder zu sehen. Was es heute alles gibt.

Irgendwie müssen sie wohl dabei bemerkt haben, dass ich schon bessere Zeiten gesehen habe und haben versprochen, mir zu helfen. Sie nennen sich selbst Förderverein der Dorfkirche Wegendorf. Seitdem weht ein frischer Wind durch meine Türen und Bänke und lässt sogar die alte Turmuhr wieder ticken und meine ebenfalls jahrhundertealten Glocken erklingen. Als ob wieder jemand zu Hause ist.

So wie mein Förderverein mir hilft, so will auch ich, wie seit Jahrhunderten, für die Menschen um mich herum da sein. Ich bin zwar selbst schon ziemlich alt, aber immer noch neugierig auf das, was in Zukunft so mit mir geschieht. Vielleicht haben Sie ja eine Vorstellung von dem, was Jung und Alt, Groß und Klein gerne mit mir erleben möchten. Ich jedenfalls biete Ihnen ein altes Dach über dem Kopf, eine wundervolle Atmosphäre, wenn Sie wollen auch einfach nur Stille und viel Platz für neue Begegnungen. Im Sommer kann man direkt vor meinen Mauern unter hohen Bäumen Schatten suchen oder bei schlechtem Wetter sich im alten Küsterhaus, dem Wohnhaus meiner früheren Vorgesetzten und späterem Schulhaus zum Basteln, Spielen oder zu Kaffee und Kuchen treffen.

Wenn auch Sie interessante und gute Ideen haben, wie und womit z.B. das Küsterhaus nachhaltig und dem Charakter meiner Umgebung entsprechend für alle Wegendorfer genutzt werden kann, dann freut sich mein Förderverein schon jetzt darüber.

Seine Mitglieder und Freunde wollen mich nicht nur in Schuss halten, sondern auch einen Ort schaffen, an dem gemeinsam gelacht und geweint, gefeiert und nachgedacht, Musik gemacht oder auch einfach nur der Stille gelauscht wird - und das mitten in Wegendorf - sozusagen MITTENDRIN.

Alle Ihre Gedanken senden Sie bitte per sogenannter E-Mail, per Telefon oder in einem Brief in den Postkasten von Herrn Enrico Konkel...

...und wer weiß, vielleicht begegnen auch wir uns ja dann einmal!

 

Mit herzlichen Grüßen,

 

Ihre Dorfkirche Wegendorf                                                                                        

 

(eko)

Geschichten aus dem Alltag einer Dorfkirchenmaus“ – unter diesem Titel hat der Förderverein seine erste Publikation zur Dorfkirchenmaus „Herr von Wegen“ mit illustrierten Gedichten für kleine und große Menschen veröffentlicht. Erhältlich über den Förderverein. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unser Engagement für die Dorfkirche und ihren kleinen Mäuserich!



Spenden, ohne einen Cent dafür auszugeben? Über das gemeinnützige Spendenportal „Bildungsspender“ kann jeder mit seinen Einkäufen im Internet unseren Förderverein finanziell unterstützen. Mit jedem Einkauf wird automatisch eine Spende an unseren Verein ausgelöst. Weitere Informationen finden Sie auf der Website unter: www.bildungsspender.de/dorfkirche

 

Machen auch Sie mit - vielen Dank!